Checkliste Hausautomation

Rademacher erklärt die wichtigsten Aspekte rund um das Thema Smart Home.

Rademacher erklärt die wichtigsten Aspekte rund um das Thema Smart Home.
Foto: Rademacher

Smart Home ist auf dem Vormarsch: Experten schätzen, dass sich in den kommenden fünf Jahren die Zahl der smarten Haushalte mehr als verdreifacht, von aktuell gut 400.000 auf dann 1,5 Millionen1. „Viele Menschen sind allerdings noch verunsichert oder auch skeptisch, wenn es um eine intelligente Vernetzung der Gebäudetechnik geht“, sagt Peggy Losen, Marketingleiterin bei Rademacher. Das Unternehmen bietet mit dem HomePilot-System ein vielseitiges Hausautomationssystem an, welches elektrische Geräte und Anwendungen per Funk vernetzt und Abläufe nach Wunsch der Bewohner automatisiert. Doch was genau ist eigentlich ein Smart Home? Welche Vorteile bringt es und für wen eignet es sich? Rademacher erklärt die wichtigsten Aspekte rund um das Thema Hausautomation:

Smarte Hausautomation – kurz erklärt
Mit einer intelligenten Hausautomation werden verschiedene Anwendungen im Haus wie Rollläden, Licht, Heizung oder elektrische Geräte per Funk miteinander vernetzt und einzelne oder auch komplex kombinierte Abläufe automatisiert. Einmal programmiert muss sich der Bewohner um nichts mehr kümmern, da die alltäglichen Routinen im Haus durch die intelligente Hausautomatisierung automatisch ablaufen. Gesteuert wird das System entweder über eine zentrale Steuereinheit vor Ort oder mobil per Laptop, Tablet oder Smartphone mit einer entsprechenden App. So lässt sich von überall auf der Welt auf das Zuhause zugreifen und zum Beispiel kontrollieren, ob alle Lichter ausgeschaltet und die Fenster geschlossen sind. Neben einem Zugewinn an Komfort, Sicherheit und Energieeffizienz sorgt eine moderne Hausautomation auch für eine Wertsteigerung des Eigenheims.

Ein Plus an Komfort
Noch vor dem Aufstehen bringt die Heizung das Bad auf Wohlfühltemperatur, beim Verlassen des Hauses schalten sich automatisch alle Lichter im Haus ab und abends lassen sich von der Couch aus alle Rollläden mit nur einem Knopfdruck schließen – mit einer Hausautomation wird dieser Komfort problemlos möglich. Ebenso lassen sich komplexe Automationsabläufe in sogenannten Szenen einfach anlegen. So aktiviert man zum Beispiel zu einem gemütlichen Abendessen die individuell programmierte Szene „Abend-Romantik“ mit nur einem Fingertipp: Die Beleuchtung wird angenehm gedimmt, die Rollläden fahren herunter und gleichzeitig schaltet die Soundanlage im Wohnzimmer die passende Musik ein.
Seit Kurzem können über das Rademacher HomePilot-System auch Multimedia-Anwendungen mit der Hausautomation verknüpft werden: Wird die zentrale Steuerungseinheit per HDMI-Kabel an den Fernseher angeschlossen, wird dieser zum internetfähigen SmartTV. Mit direktem Internetzugriff können weitere Plug-Ins installiert werden, die zusätzliche Funktionen bieten, wie Internetradio, Medienplattformen und Wettervorhersagen. Per USB oder SD-Card-Slot können außerdem eigene Musik-Dateien, Fotos oder Videos abgespielt werden. Gleichzeitig wird der Fernseher zur Steuerzentrale des Systems und der Anwender kann bequem von der Couch aus mit  Bei längerer Abwesenheit sorgen eine automatische Licht- und Rollladensteuerung für Sicherheit. Dann schaltet sich die Innen- und Außenbeleuchtung per Zufallsprinzip ein und aus und die Rollläden setzen sich im Wochenrhythmus automatisch in Gang. Dadurch wirkt das Haus während des Urlaubs bewohnt und potentielle Einbrecher werden abgeschreckt. Die mobile Steuerung per Smartphone oder Tablet erlaubt außerdem jederzeit die volle Kontrolle über das Zuhause. Zieht beispielsweise ein Gewitter auf, lässt sich auch von unterwegs die Markise einfahren. Für ein zusätzliches Sicherheits-Plus sorgen Funk-Rauchwarnmelder und IP-Kameras, die in das System eingebunden werden können. Schlägt dann der Rauchmelder Alarm, fahren die Rollläden automatisch hoch und geben damit lebensrettende Fluchtwege frei. Praktisch ist auch die E-Mail-Funktion. Beim Start bestimmter Szenen wird eine E-Mail verschickt mit Informationen wie: Der Rauchwarnmelder hat einen Alarm ausgelöst oder der Bewegungsmelder der IP-Kamera hat eine Bewegung vor der Terrassentür registriert.
Mit automatisierten Abläufen Energie sparen Energieverluste in der kalten Jahreszeit lassen sich mit einer Hausautomation verhindern, wenn die Rollläden rechtzeitig mit Einsetzen der Dämmerung selbsttätig herunterfahren. So entsteht ein dämmendes Luftpolster zwischen Rollladen und Fensterglas, das die Kälte weitestgehend draußen lässt. Wer zusätzlich die Heizung und Fenster-/Türkontakte in die Hausautomation einbindet, kann die Effizienz noch weiter
steigern. Dann erkennt das System etwa, ob ein Fenster bei laufender Heizung gekippt oder beim Lüften vergessen wurde und fährt die Heizkörper automatisch herunter, damit keine teure Energie vergeudet wird. Und verlassen alle Bewohner das Haus, schaltet das System die Heizung auf Energiesparmodus und alle elektrischen Geräte und Verbraucher aus.

Wann ist der richtige Moment für die Planung?
Hausautomationssysteme auf Funkbasis wie der HomePilot von Rademacher sind ohne Aufstemmen der Wände und aufwendige Verkabelungen einfach zu installieren und damit auch für die Nachrüstung ideal geeignet. Das System wird einfach per Plug & Go auf ein bestehendes LAN oder WLAN-Netz aufgesetzt. Für die Inbetriebnahme sind lediglich ein PC mit Internetzugang und aktuellem Browser sowie ein Internet-Router nötig. Ein weiterer Vorteil: Funksysteme sind jederzeit erweiterbar. Wer aus Budgetgründen nicht gleich das ganze Haus vernetzen möchte, kann auch klein anfangen und zum Beispiel nur die Rollläden automatisieren. Steigt im Laufe der Zeit der Wunsch nach mehr Komfort und Sicherheit lassen sich weitere Komponenten wie Licht, Heizung, Rauchmelder oder elektrische Geräte einbinden. Und auch wer zur Miete wohnt, muss auf den smarten Komfort nicht verzichten, denn im Falle eines Wohnungswechsels lässt sich das System samt seiner verschiedenen Komponenten einfach mitnehmen.

Fördermöglichkeiten nutzen
Eine Hausautomation sorgt nicht nur für Komfort, sondern auch für Barrierefreiheit. Automatisierte Rollläden beispielsweise, die sich ohne mühsames Ziehen am Gurt von ganz alleine öffnen und schließen, erleichtern spätestens im Alter den Alltag ungemein. Wer sich für die Installation von automatischen Steuerungen entscheidet, wird daher staatlich unterstützt: Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fördert Modernisierungs-maßnahmen, die Barrieren reduzieren und eine hohe Wohnqualität gewährleisten – dazu zählen auch Smart-Home-Systeme. Es lohnt sich daher die Fördermöglichkeiten vor dem Kauf einer Hausautomation zu prüfen. Nähere Informationen zum Produkt „Altersgerecht umbauen“ unter www.kfw.de

1 Fokusgruppe Connected Home / Deloitte

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